Kinder bei Demo bewusst vorgeschoben

Die nicht angemeldete Demo von Maskenverweigerern am Sonntag im Cuxhavener Stadtzentrum zieht weiter ihre Kreise. Der Großeinsatz mit zehn Polizeifahrzeugen unter anderem in der Deichstraße und am Schleusenpriel war nicht zu übersehen. Die Gruppe war mit Plakaten und Lautsprecherbox unterwegs. Sie selber deklariert ihren Auftritt übrigens als „Spaziergang“. Videos von der Veranstaltung waren teilweise live im Internet zu sehen und sind noch auf verschiedenen Portalen abrufbar.

Zu sehen ist dort auch, wie anwesende Kinder bewusst instrumentalisiert wurden. So zieht ein Mann bei einem Handgemenge zwischen Teilnehmenden und der Polizei ein Kleinkind bewusst an der Hand mitten ins Geschehen hinein.

Ein zweites Video, ( https://t.me/Newsletter1984/3257) das mit dem #Polizeigewalt gekennzeichnet ist, zeigt einen angeblich 15-jährigen Jugendlichen, der von seiner Erfahrung mit der Polizei berichten soll, angestachelt von einer Stimme aus dem Off (offensichtlich dem Mann hinter der Kamera), die dazu kommentiert und sinngemäß beklagt, dass der Jugendliche bei seinem friedlichen Sonntagsspaziergang gestört worden sei.

Zusehen sind auch Schilder mit Parolen, die an einer Kinderkarre befestigt worden sind. Auf den Kanälen der Personen, die Videos und Fotos gepostet haben, ist zu erkennen, dass einige schon auf mehreren „Querdenker“- Demos im Bundesgebiet, zum Beispiel in Kassel, mitgewirkt haben. Es wird gegen Maskentragen, Impfen und weitere Corona-Schutzmaßnahmen agitiert.

Auch bei dem Umzug und vorher bei der Versammlung auf dem Kaemmererplatz wurden keine Masken getragen. Polizeibeamte und Augenzeugen wurden am Sonntag offen provoziert. Es existiert der Aufruf zu weiteren Treffen, deklariert als „Sonntagsspaziergang“ (mr)

Quelle des Textes: Cuxhavener Nachrichten
Videos: https://t.me/Newsletter1984/3255 & https://t.me/Newsletter1984/3257

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